Bildungsleitlinien

MATHEMATIK, NATURWISSENSCHAFT, TECHNIK

Das bedeutet:
Kinder lernen die Zusammenhänge zwischen Mengen und Größen herzustellen.
Sie vergleichen, schätzen, zählen, argumentieren und konstruieren gerne.
Sie haben großes Interesse an allen Erscheinungsformen der belebten und unbelebten Natur.
Kinder nutzen vielfältige Gelegenheiten zum Beobachten und Experimentieren.
Nach und Nach erwerben und erweitern sie Grundkenntnisse über Zahlen, Längen, Gewichten und Hohlmaßen, geometrischen Formen.

Praktische Beispiele aus dem Kita-Alltag:

Tagesablauf:

  • Zählen der Kinder im Po - Kreis: Wie viele sind wir heute ?
  • wie viele Teller und Tassen müssen wir aufdecken ?
  • wie viele Jungen / Mädchen ?
  • geometrische Formen in Tischen, Lampen, Tassen, Fenstern, Spielmaterialien
  • schütten der Getränke von der Kanne in Tassen, Getränke mischen

Maltisch:

  • Zuschneiden, Umfahren von Gegenständen, Ausmalen eines gezeichneten Körpers,
  • Farben sortieren,
  • Beschaffenheit von Materialien testen, z.B. festes Papier in Kleister,
  • Mischen und Mixen von Wasserfarben und Tusche, Fingerfarbe Verrühren, und Verschmieren, Teilen, Zerteilen, Verkleinern;
  • Vergrößern durch Abschneiden bzw. Aufkleben,
  • Zeichnen von geometrischen Formen in spielerischem Unterbewusstsein (Haus; Zaun; Ball; Sonne; Baum)

Bauecke/ Sandkiste:

  • Konstruieren von Häusern, Schiffen, Brücken
  • Ausprobieren von Über- und Unter,
  • Legen von geometrischen Mustern;
  • Auseinandersetzung mit technischen Fragen (zum Beispiel: Warum rollt das Auto bergab allein?),
  • Rollen von Murmeln über Hindernisse,
  • Übernahme von technisch versierter Verantwortung (z.B. "Ich baue den Turm so,  dass er nicht umkippen kann und jemandem auf den Kopf fällt.")
  • Löcher auf- und anschaufeln, verbergen, aufdecken, entdecken

Leucht- bzw. Sandtisch:

  • Auseinandersetzung mit Magnetismus
    (mit Hilfe eines Magneten und eines magnetischen Gegenstandes Muster in den Sand zeichnen)
  • Experimentieren mit Hell und Dunkel (durch Ein- und Ausschalten des Leuchttisches und selbst leuchtende Steine
  • Konstruieren mit Magnetstäbchen und Kugeln
  • Autos mit Magneten "allein" fahren lassen oder aufräumen
  • Legen von Mustern, Durchzeichnen von Linien

Puppenecke / Bücher- bzw. Kuschelecke:

  • spielerische Auseinandersetzung mit natur
  • wissenschaftlichen Fragen (wo kommen die Babys her; wie viele Babys kann die Katze kriegen; wie leben Tiger, Elefanten; wie wachsen Bäume)
  • technische Fragen (wie baut man ein Haus; warum ist Essen heiß...)
  • In Büchern finden Kinder viele Erklärungen für Ihre Fragen.

Waldtage:

  • Entdecken der Natur
  • Bauen von Höhlen
  • Verwendung von Hilfsmitteln aus der Umwelt (z.B. Stöcke zum Graben; Steine zum Abschaben, Bauen; Blätter als Dach)
  • Überblick über die Gruppe, durchzählen, orientieren

Kleingruppen:

  • Experimente mit Wasser und Farben gemeinsam erleben
  • Puzzeln; Regelspiele mit Würfeln, Farben, Formen, Gegenstände nach ihrem Material ordnen
  • Beschaffenheit von Holz, Plastik, Papier erkunden und erfühlen

Zahlenland:

Im letzten Halbjahr vor der Schule treffen sich die Kinder zweimal in der Woche, um den Zahlenraum von 1 bis 10 kennen zu lernen.

Freispiel:

  • Beobachten mit der Lupe und dem Mikroskop; größer und kleiner; hoch und tief
  • Experimentieren mit Spiegeln; Vervielfältigen; Beobachten; den Körper entdecken und erkunden wie er beschaffen ist (wenn ich die Augen zu habe, kann ich mich nicht im Spiegel sehen)
  • Spielen und Matschen im Waschraum (Wasserlabor) oder im Sommer draußen

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